Im Laufe der Geschichte fiel es vielen Personen in der Kunstszene ziemlich schwer zu glauben, dass dieses Gemälde ein Werk von Hieronymus Bosch war, da der verwendete Stil nicht mit seinen anderen Werken übereinstimmt. Hieronymus Bosch war ein produktiver niederländischer Künstler, dessen Werke sich durch üppige Bilder und sehr detaillierte Landschaften auszeichneten. Historiker fanden ein gewisses Maß an Übereinstimmung zwischen diesem Gemälde und anderen Werken wie dem "Tritychon der Passion", die viele Jahre später der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, was auf einen Mangel an Beziehung zwischen den beiden hindeutet. Die Geschichte weist auf einen bestimmten Anhänger von Hieronymus hin, von dem angenommen wird, dass er es gemalt hat. Das Gemälde besteht aus einem Porträt von Jesus Christus, der ein Kreuz trägt, umgeben von einem Haufen karikierter Köpfe, die alle unterschiedliche bizarre Gesichtsausdrücke haben, die insgesamt achtzehn ergeben. Diese karikierten Köpfe repräsentieren unsere Menschlichkeit, die einen traurigen Christus umgibt. Am oberen linken Ende finden Sie Simon von Cyrene. Unten links ist Veronica mit dem heiligen Leichentuch.

Am unteren rechten Ende befindet sich der reuelose Dieb, während der reuige Dieb am oberen rechten Ende ist, dargestellt durch einen Mönch. Die Art und Weise, wie diese Porträts gemalt wurden, ist so raffiniert, dass sie für ihre Zeit sehr einzigartig und für sich genommen ein einzigartiges Gemälde sind. Der Direktor des Museums, in dem es untergebracht ist, erklärte, wenn nicht Hieronymus Bosch es gemalt habe, dann sei es definitiv ein Genie, noch größer als Bosch. Während sich die Historiker hinsichtlich der Bedeutung der Gemälde in einigen Aspekten unterscheiden, können viele leicht auf den mit Bosch verbundenen halluzinatorischen Stil hinweisen, der die Vorstellung stützt, dass der Maler ein Anhänger von Bosch ist. Die verschiedenen grotesken Köpfe zeigen alle, wie die Menschen im Inneren sind. Sie sollen ihre Hässlichkeit, ihre Scham, ihre Sünden und all ihre verborgenen Laster enthüllen, die man sonst nie mit bloßem Auge sehen würde.